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Am Wasser zu lesen liebe ich. Das Rauschen der Wellen am Meer, das sachte Schwappen des Wassers eines Sees irgendwo im Nirgendwo oder das eines Pools mitten im Großstadtdschungel ist das beste Hintergrundgeräusch für jedes Buch.

In der Luft liegt der Duft nach Sonnencreme und erinnert an die Unbeschwertheit der großen Ferien. Was gibt es Schöneres? Die Requisiten: Ein gutes Buch, ein Strandtuch aus Leinen, ein Sonnenhut und das schönste Accessoire, direkt nach dem getrockneten Salz auf der Haut, die Sonnenbrille.

Joan Didions berühmte Sonnenbrille

Mode ist als belanglose Äußerlichkeit verschrien, Literatur thront in intellektuellen Sphären. Alle Jahre wieder, wenn diese Sphären kollidieren, gerät die Welt aus den Fugen. So geschehen als Joan Didion, deren bewegendes Buch The Year of The Magical Thinking ich gerade lese, das Gesicht der Werbekampagne eines französischen Modeluxuslabels wurde. Fotografiert von Juergen Teller. Auf dem mittlerweile legendären Foto trägt die damals bereits über achtzig Jahre alte Schriftstellerin eine Sonnenbrille, die das Attribut over-sized mehr als verdient. In Times, Vogue & Co. debattierte man über diesen PR-Coup. Frau Didion ihrerseits erklärte, sie verstehe den ganzen Rummel nicht. Warum, scheint es, kann man nicht auf beiden Partys tanzen?

The Talented Mr. Ripley

Hamish Tames‘ (Gründer des australischen Sonnenbrillenlabels Le Specs, erhältlich bei Planet Sports) ultimatives ’style icon‘ ist Jude Law als Dickie Greenleaf in dem Filmklassiker The Talented Mr. Ripley. Kein Wunder, denn die Kostümdesigner Ann Roth und Gary Jones wurden für ihre Arbeit in dem Film mit einer Nominierung für den Oscar belohnt. Hemden und Hosen aus Leinen, Espadrilles, wehende Röcke – wer Inspiration für seine Sommergarderobe braucht, dem sei der Film wärmstes empfohlen. Aber: Es sollte nicht vergessen werden, dass Dickie Greenleaf vor allem eine Romanfigur ist, erschaffen von der talentierten Patricia Highsmith. Und auch in ihrem Roman, der sich als perfekte Urlaubslektüre eignet, ist Dickie Greenleaf bereits très chic. Tames‘ liebstes Kleidungsstück als Kind war übrigens eine gelbe Sonnenbrille, ohne die er das Haus nicht verlassen wollte. Von Susan Sonntag, wie Didion eine Ikone der amerikanischen Literatur, und Truman Capote gibt es Fotografien mit den getönten shades.

Nabokovs Lolita

Nicht nur Literaten tragen Sonnenbrillen, machmal spielen die Sonnenbrillen auch eine tragende Rolle in Romanen. In Vladimir Nabokovs Meisterwerk Lolita etwa. Eine Sonnenbrille in Herzform kommt, anders als in der Romanverfilmung von Stanley Kubrick, zwar nicht darin vor, aber dennoch wimmelt es von Sonnenbrillen: »and there, in the violet shadow of some red socks forming a kind of cave, had a brief session of avid caresses, with somebody’s lost pair of sunglasses for only witness.«

Wer im gleißenden Sommerlicht die Nase in ein Buch stecken will, kommt ohnehin nicht um ein Nasenfahrrad mit getönten Gläsern herum. Warum dann nicht gleich etwas extravagantes? Etwa mit der legendären Sonnenbrille, die Kurt Cobain bei seiner Session mit Jesse Frohman, trug? Oder Joan Didions over-sized Modell? Didion macht es vor: Fashion Icon und Literay Icon gehen durchaus zusammen. Warum also nicht gleich etwas extravagantes auf die Nase setzen?

– Mit freundlicher Unterstützung von Planet Sports-

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