Die Geschichte des verlorenen Kindes
von Elena Ferrante

Was lange währt. Endlich! Der finale Band der großen Neapolitanischen Saga »Die Geschichte des verlorenen Kindes« aus der Feder der italienischen Schriftstellerin Elena Ferrante ist erschienen und somit die Antwort auf die Frage, die sich Leser|innen seit dem Erscheinen des ersten Bandes »Meine geniale Freundin« stellen, zum Greifen nah: Wo ist Lila?

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Leinsee
von Anne Reinecke

Liebe Literaturkritiker, habt ihr Anne Reineckes »Leinsee« nicht gelesen? Bisher keine Rezensionen in den großen Feuilletons. DIE ZEIT schweigt, die FAZ tut es ihr gleich. Auch die Stichwortsuche bei Perlentaucher führte ins Leere. Lasst es euch gesagt sein, liebe Feuilletonisten: Ihr habt etwas verpasst!

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Twilly d’Hermès

Hermès. Kaum ein Name weckt so viele Assoziationen wie der des französischen Luxushauses, nicht wahr? Ich denke vor allem an Grace Kelly (ich liebe sie in Alfred Hitchcocks Das Fenster zum Hof), Jane Birkin (Je t’aime … mon non plus) und an sündhaft schöne (und teure) Seidenschals. Und natürlich an Düfte. Es war ein klirrend kalter Tag im letzten Jahr, als mein Nachhauseweg mich an einer Parfümerie vorbeiführte, deren Schaufenster gerade mit der Neulancierung von Hermès geschmückt worden war: Twilly d’Hermès*.

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2 Neuerscheinungen im S. Fischer Verlag: Peter Stamm und Thorsten Nagelschmidt

Die Reaktionen auf Instagram verrieten es bereits: Die Vorfreude auf Peter Stamms neuen Roman „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ & Thorsten Nagelschmidts „Der Abfall der Herzen“ ist riesengroß. In aller Kürze habe ich die beiden Romane bereits in meinen Instagram-Stories vorgestellt, die kleine Auspack-Zeremonie der Leseexemplare aus dem S. Fischer Verlag findet ihr übrigens noch immer in den Highlights. Heute darf ich endlich mehr sagen, denn die Bücher „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ von Peter Stamm und „Der Abfall der Herzen“ von Thorsten Nagelschmidt sind nun offiziell im Buchhandel erhältlich. 

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Washington Square von Henry James

Um es gleich vorweg zu sagen: Von Henry James kommt man nicht mehr los. Mein #JamesFever begann mit Die Kostbarkeiten von Poyton. Als der letzte Satz gelesen war, klappte ich das Buch zu und atmete tief durch. Obwohl ich viel lese, hatte der Roman eine Herausforderung dargestellt: Wenig Handlung. Die Sätze lang, mäandernd. Und doch! Der berühmte James’sche Zauber hatte gewirkt. Wenig später fand ich mich mit Washington Square in Händen wieder.

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Kleines Autorenportrait von Iwan Turgenjew

Weiter geht es mit meiner kleinen Reihe über die russische Literatur. Auf Russland eingestimmt, bin ich allemal. Während ich diese Zeilen tippe, stecke ich noch tief in der Lektüre des Romans »Ein Gentleman in Moskau« des amerikanischen Schriftsteller Amor Towles und nebenher spielen die Klavierstücke von Rachmaninow, die derart hartnäckige Ohrwürmer bilden, dass ich befürchte die Melodien niemals wieder aus dem Kopf zu bekommen. Im Zentrum dieses Artikel steht jedoch ein anderer Herr: Iwan Turgenjew.

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Sprach(GEWALT)ig: Louis & Leyshon

Im Herzen der Gewalt aus der Feder des jungen französischen Schriftsteller Édouard Louis und Die Farbe von Milch der britischen Dramatikerin und Autorin Nell Leyshon sind keine Bücher, mit denen man es sich lauschig macht. Beide Romane erzählen alptraumhafte Geschichten. Dennoch gehören sie zu jenen Büchern, die in den vergangenen Wochen den größten Eindruck auf mich gemacht haben. Das lag vor allem an einem: Ihrer Literarizität.

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Topkapi von Eric Ambler

Die Romane des britischen Schriftstellers Eric Ambler, Jahrgang 1909, sind so spannend und subtil wie die Filme von Alfred Hitchcock. Bei Hoffmann und Campe ist der Roman/Spionagethriller »Topkapi« (1962) jetzt in gebundener Ausgabe wieder erhältlich.

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Rezension | Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore I ~ Eine Idee erscheint

Was für ein großes Geschenk es ist, sich in den (unendlichen Weiten) des Internets, mit Literatur beschäftigen zu dürfen. Vergangene Woche verdeutlichte mir das ein großer brauner Umschlag, der in meinem Briefkasten steckte. Der Absender war der DuMont Buchverlag und darin der erste Band des neuen Romans von Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore I – Eine Idee erscheint. Mit einer Woche Vorsprung begann für mich das allseits langersehnte #MurakamiLesen.

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